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Keine Entwarnung
Neueste US-Statistiken zeigen: AIDS-Rate fällt kaum weiter ab

von Christian Hoffmann

6. September 2001 - Das Absinken der Rate neuer AIDS-Fälle in den USA hat sich weiter deutlich verlangsamt. Dies wurde bei der nationalen CDC-Konferenz zur HIV-Prävention in Atlanta, Georgia, deutlich. Die Quartals-Zahlen neuer AIDS- und Todesfälle liegen seit Juli 1998 konstant bei 10.000 bzw. 4.000. Die auf AIDS zurückzuführenden Todesfälle sanken zwischen 1998 und 1999 lediglich um 8 %, zwischen 1996 und 1997 waren es noch 42 %. Deutliche Unterschiede gab es hinsichtlich der ethnischen Herkunft. Bei Personen indianischer Abstammung und Weißen ist die AIDS-Rate in den letzten Jahren mehr gesunken als bei Afroamerikanern. Unter den insgesamt 42.156 Menschen, bei denen in den USA im letzten Jahr AIDS diagnostiziert wurde, lag der Anteil der Afroamerikaner inzwischen schon bei 47 %,  bei den Kindern waren es sogar 65 %. Homosexuelle Kontakte blieben der wichtigste Transmissionsweg bei Männern (53 %), während sich die meisten Frauen über heterosexuelle Kontakte infizierten. Bei den Frauen nahm intravenöser Drogenkonsum als Transmissionsweg deutlich ab.

Literatur

Josefson D. Rate of decline in US AIDS cases is slowing. BMJ 2001, 323:417 


 
 
     
 

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