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Nelfinavir-Tabletten werden verbessert
24. August 2001 - Eine Nelfinavir-Therapie
(Handelsname: Viracept) scheitert nicht selten an Nebenwirkungen in Form von
Diarrhoen. Häufig liegt der Abbruch der Therapie jedoch ganz einfach an der
Notwendigkeit, daß zwei mal täglich fünf große Tabletten zu schlucken sind.
Durch die rauhe Oberfläche bleiben die Pillen oft am Gaumen und in der
Speiseröhre kleben. Unangenehmer Würgereiz ist die Folge. Auch das Nelfinavir-Pulver
ist keine echte Alternative. Wer darauf ausweichen will, muß als Erwachsener
wahre Berge des kaum löslichen Pulvers herunterbekommen. Den Problemen vieler
Patienten, die Tabletten herunter zu schlucken, wurde jetzt insofern Rechnung
getragen, daß es nun eine neue Tablettenform mit einer magenlöslichen
Filmschicht gibt, die sozusagen leichter „rutscht“. An der Dosierung hat sich
nichts geändert, es bleibt bei 2 x 5 Tabletten täglich. Laut Firma werden die
Filmtabletten in Kürze in den Handel gehen, die Apotheken sollten innerhalb der
nächsten Wochen bestückt werden. Auch am Preis oder an der Packungsgröße haben
sich nichts geändert. Ein echter Schub für
Nelfinavir ist jedoch erst fürs nächste Jahr zu erwarten. Für diesen Zeitraum
ist laut Firma Roche mit der Einführung einer 625 mg-Kapsel zu rechnen. Das
wären dann nur noch 2 x 2 Tabletten - eine Pillenzahl, bei der – vor allem
angesichts des recht interessanten Resistenzprofils von Nelfinavir - dann auch
Lopinavir (Kaletra) und andere PIs in Bedrängnis geraten könnten.... |
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Wichtiger Hinweis für die Leser
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