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Irreversibler Nierenschaden nach Indinavir

Frankfurt, 20. Juni 2000 - Eine Fallbeschreibung, die im Mai in Clinical Infectious Diseases veröffentlicht wurde (Clin Infect Dis 2000; 30:619-21; siehe vollständigen Text), berichtet von einer Patientin, bei der 15 Monate nach Beginn einer Indinavir-Therapie eine Nierenatrophie diagnostiziert wurde.

6 Monate vorher waren erstmals ein Bluthochdruck von 180/110 mm Hg und eine dezente Erhöhung des Serumkreatinins aufgefallen.

Indinavir ist bekannt dafür, daß unter einer Behandlung Nierensteine und eine Kristallurie auftreten können. Diese Komplikationen sind im Gegensatz zu einer Nierenatrophie aber reversibel, wenn das Medikament abgesetzt wird.
 

 
     
 

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