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Nachrichten zur Übersicht Beschneidung erwünscht Frankfurt, 16. Juni 2000 - Der protektive Effekt einer Beschneidung (Zirkumzision) ist durch zahlreichen Studien belegt: Nicht-beschnittene Männer haben demnach ein 2- bis 8fach erhöhtes Risiko, sich mit HIV zu infizieren. Eine Erklärung für den zugrundeliegenden Schutzmechanismus wird in einem gerade veröffentlichten Beitrag des British Medical Journal versucht: Die Innenseite der Penisvorhaut sei, so die Autoren des Artikels, reich an Langerhans'schen Zellen, und diese sind Zielzellen von HIV. Außerdem sei das Frenulum, die externe Schleimhautlängsfalte zwischen Peniseichel und Vorhaut, außergewöhnlich traumaempfindlich und vielfach Lokalisation von (die HIV-Infektion begünstigenden) sexuell übertragbaren Erkrankungen. Die Autoren folgern, daß eine Beschneidung der Männer in Ländern mit hoher HIV-Prävalenz "höchst wünschenswert" sei. Szabo R, Short RV: How does male circumcision protect against HIV infection? BMJ 2000; 320: 1592-1594. Full-text: http://www.bmj.com/cgi/content/full/320/7249/1592
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