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Nachrichten zur Übersicht Genotypische Resistenzmutationen verschwinden schnell Von Jan-Christian Wasmuth, Universitätsklinik Bonn. Bonn, 16. Februar 2000 - Auch wenn aktuelle Analysen auf die möglicherweise überschätzte Bedeutung von Resistenzen hinweisen, ist ihr Auftreten einer der Gründe für das Versagen von antiretroviraler Therapie, und die Resistenzanalyse kann den Erfolg einer antiretroviralen Therapie vorhersagen. Resistenztestungen werden daher immer häufiger auch in der klinischen Routine zur Therapieentscheidung herangezogen, auch wenn viele Fragen der Resistenztestung ungelöst sind. Einen weiteren Baustein zur Interpretation von Resistenzanalysen liefert eine Arbeit einer belgischen Arbeitsgruppe, die im Dezember 1999 in AIDS veröffentlicht wurde: Es wurden 9 Patienten untersucht,
die ihre antiretrovirale Therapie komplett absetzten, und 5 Patienten, die eine aus RTI bestehende Therapie gegen
Proteasehemmer (RTV+SQV) tauschten. Vor der Unterbrechung und nach der Unterbrechung wurden genotypische
Resistenzanalysen mittels direkter Sequenzierung durchgeführt. Der HIV.NET-Kommentar: Ohne auf die komplexen theoretischen Zusammenhänge einzugehen, die von den Autoren diskutiert werden: diese Daten verdeutlichen die enorme Bedeutung einer exakten Medikamentenanamnese und einer exakten zeitlichen Korrelation der verschiedenen Untersuchungsergebnisse bei individuellen Patienten. Literatur: |
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