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Nachrichten zur Übersicht Neupogen® in Deutschland jetzt auch zur Behandlung von Patienten mit HIV-Infektion zugelassen Frankfurt, den 11. Januar 2000. Das BfArM (Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte) hat jetzt auch der Anwendung von G-CSF (Neupogen®, Filgrastim, r-metHuG-CSF) bei Patienten mit HIV-Infektion zugestimmt. G-CSF stimuliert spezifisch die Vermehrung weißer Blutzellen (neutrophiler Granulozyten). Diese Zellen spielen bei der Immunabwehr bakterieller Erreger eine entscheidende Rolle. G-CSF wird zur Verminderung des Risikos bakterieller Infektionen in der Behandlung von andauernder Neutropenie (Gesamtzahl der neutrophilen Granulozyten unter 1000/µl) und während einer myelosuppressiven Therapie z. B. eines Kaposi-Sarkoms oder eines Non-Hodgkin-Lymphoms eingesetzt. Nach konventioneller Chemotherapie beträgt die empfohlene Dosis von Neupogen 0,5 Mio. E. (5 µg) pro kg Körpergewicht (KG) täglich. Zur Behandlung einer Neutropenie im Rahmen einer HIV-Infektion ist die empfohlene Anfangsdosis von G-CSF deutlich geringer und beträgt 0,1 Mio. E. (1 µg) pro kg KG und Tag, in der Regel als subkutane Injektion. Bis ein normaler Neutrophilenwert (Gesamtanzahl neutrophiler Granulozyten über 2000/µl) erreicht ist und auf diesem Niveau gehalten werden kann, kann die Dosis schrittweise auf bis zu maximal 0,4 Mio. E. (4 µg) pro kg KG und Tag erhöht werden. In klinischen Studien sprachen mehr als 90% der Patienten auf diese Dosen an und erreichten im Median innerhalb von 2 Tagen einen normalen Neutrophilenwert. Weitere Indikationen für den Einsatz von G-CSF:
G-CSF ist unter dem Handelsnamen Neupogen® in folgenden Zubereitungen im
Handel:
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Wichtiger Hinweis für die Leser
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