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Herpes zoster nach Beginn einer PI-Therapie

Frankfurt, 15. Januar - Unter einer wirksamen antiretroviralen Therapie treten möglicherweise vermehrt Herpes zoster-Episoden auf. Dies geht aus der Studie einer spanischen Arbeitsgruppe hervor, die kürzlich in Clinical Infectious Diseases veröffentlicht wurde.[1]

In einer Gruppe von 193 Patienten wurden 14 Zoster-Erstepisoden oder -Rezidive nach einer medianen Beobachtungszeit von 15 Monaten diagnostiziert. Die meisten Episoden (12; 86%) traten zwischen dem 2. und 4. Behandlungsmonat, keine Episode während des ersten Monats auf.

Das Risiko einer Zoster-Episode war unabhängig von Alter, Geschlecht, Art der Protease-Inhibitors sowie CD4-Zellzahl und Viruslast bei Therapiebeginn. Einzig sei ein prozentualer Anteil der CD8-Zellen von >66% und ein Anstieg um >5% nach dem ersten Therapiemonat mit einem erhöhten Zoster-Risiko assoziiert gewesen.



 

 
     
 

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