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Nachrichten 1998 zur Übersicht Welt-AIDS-Tag 1998 Frankfurt, 1. Dezember 1998 - Die Zahl der HIV-Neuinfektionen wird 1998 im Vergleich zum Vorjahr um voraussichtlich 10% auf weltweit 5.8 Millionen steigen. Etwa 3 Millionen Infektionen werden bei Kindern und jungen Erwachsenen im Alter zwischen 10 und 24 Jahre erwartet. Diese Zahlen wurden jetzt von UNAIDS und der der Weltgesundheitsorganisation veröffentlicht. [1] Die meisten Neuinfektionen traten in Afrika auf, wo besonders die ost- und südafrikanischen Länder betroffen sind. Nach neueren Untersuchungen sind in Botswana, Namibia, Zimbabwe und Swaziland zwischen 20 und 26% der Menschen in den Altersklassen zwischen 15 und 49 Jahren mit HIV infiziert. In Asien, wo die AIDS-Epidemie Jahre später als in Afrika, Amerika und Europa begann, sind mittlerweile 7 Millionen Menschen mit HIV infiziert. Die Epidemie breitet sich dort nun auch in den menschenreichen Staaten Indien und China aus. In Westeuropa und in Nordamerika ist seit Einführung einer wirksamen antiretroviralen Therapie die Zahl der AIDS-Fälle deutlich zurückgegangen. Die Zahl der Neuinfektionen scheint hingegen konstant zu bleiben. Die Epidemie sei in dieser Region somit "nicht mehr außer Kontrolle", vermerkt der UNAIDS-Bericht, "doch ebensowenig gestoppt."
TabellenTabelle 1. Die Globale AIDS-Epidemie, Schätzung 1998
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Wichtiger Hinweis für die Leser
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