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Nachrichten 1998 zur Übersicht Kind-zu-Kind-Übertragung im Krankenhaus Frankfurt, 18. November 1998 - Ein kürzlich im Lancet veröffentlichter Leserbrief berichtet von einem Kind, das sich während eines Krankenhausaufenthaltes über ein anderes Kind mit HIV infizierte. [1]
Bei dem Kind war im Alter von 2 Jahren eine akute Lymphoblastenleukämie diagnostiziert worden. Während der folgenden 2 Jahre wurde eine Chemotherapie durchgeführt und eine komplette Remission erreicht. Das Kind erhielt während dieser Zeit 6 Erythrozyten- und 6 Thrombozytenkonzentrate. Ein weiteres Jahr später, im Alter von 5 Jahre, wurde wegen persistierenden Mundsoors und rezidivierender Infektionen ein HIV-Test gemacht. Der Test war positiv. Die Mutter und der Vater des Kindes und alle Erythrozyten- oder Thrombozytenspender waren, wie sich bei einer Kontrolluntersuchung herausstellte, jedoch HIV-negativ.Diese Ergebnisse deuten darauf hin, daß im vorliegenden Fall HIV während des Krankenhausaufenthaltes von einem Kind auf das andere übertragen wurde. Eine nachträgliche Untersuchung zum genauen Hergang der Übertragung ergab keine eindeutigen Ergebnisse. Es wird vermutet, daß das neu infizierte Kind sich durch eine Nadelstichverletzung an Kanülen aus einer Entsorgungsbox im Zimmer des schon HIV-positiven Kindes infizierte. Die eingeschaltete dänische Gesundheitsbehörde beschränkt sich in einer Stellungnahme daher auch auf das Statement, daß eine horizontale HIV-Übertragung stattgefunden habe, deren genaue Dynamik jedoch nicht rekonstruiert werden könne.
Kommentar
Literatur
2.
Friedland G, et al.
Additional evidence for lack of transmission of HIV infection by close interpersonal (casual) contact.
AIDS 1990;4:639-44.
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Wichtiger Hinweis für die Leser
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