![]() |
Home
Geschichte
|
HIV
Medicine
Wer ?
Was ?
FMI
|
Flying
Publisher
|
|
HIV.NET 2007 Nachrichten HAART Klinik Medikamente Kongressberichte Mailing-Liste
|
Nachrichten 1998 zur Übersicht Extremoptionen bei "Therapieversagen"? Frankfurt, 12. Juni - Eine langjährige Vorbehandlung mit antiretroviralen Medikamenten kann zur Ausbildung von HIV-Stämmen führen, die gegen konventionelle Therapieschemata resistent sind (siehe auch unseren Bericht vom 9. Juni). Welche theoretischen Optionen vor allem in jenen Situationen bleiben, in denen Patienten akut bedroht sind, an schwerwiegenden Komplikationen zu erkranken, wird nun in dem Kapitel Die Behandlung des "Therapieversagens" in AIDS 1998 erörtert. Der Text führt aus, unter welchen Umständen individuell geprüft werden sollte, ob unkonventionelle, aber ungeprüfte und eventuell nebenwirkungsreiche Therapieschemata indiziert sein könnten. Der Text läßt keinen Zweifel daran, daß Therapieschemata mit 5 bis 9 (!) Medikamenten ausschließlich in spezialisierten Zentren angewendet werden können, die zudem Zugang zu neuen, noch nicht zugelassenen Substanzen haben. Die vorgeschlagenen Maßnahmen - so eine Textpassage - "fordern von den Patienten eine außerordentliche Disziplin, von den Ärzten große Kompetenz und Engagement und von den Versicherungsträgern einen hohen Preis. Alle zusammen verpflichten sich einer kalkulierten und kontrollierten Intervention bei einer prognostisch lebensbedrohlichen Entwicklung der HIV-Erkrankung, für die gültige Behandlungskonzepte noch nicht formuliert wurden." Es steht außer Frage, daß das beschriebene Prozedere eine Option für nur wenige Patienten ist.
|
|
Wichtiger Hinweis für die Leser
|
||||