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Western-Blot-Urintest in USA zugelassen

Frankfurt, 3. Juni - Die amerikanische Food and Drug Administration (FDA) hat den ersten Western-Blot-Test für den Nachweis von HIV-Antikörpern im Urin zugelassen.

Die Erlaubnis zur Vermarktung wurde erteilt, nachdem der Test in einer Untersuchung von HIV-positiven Probanden eine Sensitivität von 99.7% (746 von 748) erreicht hatte. In einer weiteren Studie mit 391 Personen und unbekanntem Serostatus, aber erhöhtem Risiko für eine HIV-Infektion waren 17 Proben sowohl im Blut- als auch im Urin-Western-Blot-Test positiv.

Ein Urintest zum Nachweis von Antikörpern gegen HIV hätte im Vergleich zu konventionellen Nachweisverfahren im Blut die folgenden Vorteile:

  • praktisch gegen Null tendierendes Infektionsrisiko bei akzidentellen Verletzungen des ärztlichen oder Pflegepersonals (HIV-Übertragungen durch Urin sind nicht bekannt)
  • höhere Akzeptanz seitens der Patienten
  • geringere Kosten für die Gewinnung der Probe, falls der Urin-Test nicht deutlich teurer wird als der Bluttest.


 

 
     
 

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