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Nachrichten 1998 zur Übersicht Regelmäßige Virusload-Bestimmungen = minus 0.5 log. Frankfurt, 25 Februar - Patienten, bei denen während einer antiretroviralen Behandlung regelmäßig der Virusload kontrolliert wird, haben schon nach 6 Monaten einen deutlich niedrigeren Virusload und höhere CD4-Zellzahlen als eine Vergleichsgruppe. Dies geht aus einer Studie hervor, die auf dem letzten Chicago-Kongreß vorgestellt wurde (Abstract 513).
204 Patienten wurden in zwei Gruppen randomisiert: In der ersten Gruppe, der RNA-Gruppe, wurde der Virusload
alle 2 Monate und immer dann bestimmt, wenn die Therapie umgestellt wurde. In der zweiten Gruppe, der
CD4-Gruppe, wurde die Therapie im wesentlichen an den Veränderungen der CD4-Zellzahl orientiert und der
Virusload nur zweimal pro Jahr bestimmt.
Beide Gruppen waren bei Studienbeginn vergleichbar hinsichtlich der CD4-Zellzahl und des Virusloads, der
Anzahl nicht vorbehandelter (9% und 8%) und PI-naiver Patienten (62% und 73%) sowie der medianen Dauer der
Vorbehandlung (17 Monate).
Regelmäßige Bestimmungen des Virusloads hatten in dieser Studie auf die Höhe des Virusloads einen Effekt, der dem eines durchschnittlichen Inhibitors der reversen Transkriptase vergleichbar ist.
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