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Nachrichten 1998 zur Übersicht PEP nach Sex Frankfurt, 16. Februar - Eine medikamentöse Post-Expositions-Prophylaxe (PEP) nach HIV-Exposition durch Nadelstichverletzungen wird heute von vielen Behandlern empfohlen. Kontrovers hingegen wird diskutiert, ob eine PEP auch nach sexueller Exposition durch einen HIV-positiven Partner (rupturiertes Kondom; keine Kondome benutzt etc.) durchgeführt werden soll. In einer PEP-Empfehlung der Deutschen AIDS-Gesellschaft (DAIG), die in den nächsten Wochen zur Veröffentlichung ansteht, wird mangels Konsens eine PEP nach ungeschütztem Sex nicht empfohlen. Gegner der PEP führen an,
67 von 78 Patienten, die sich beraten ließen, gaben eine mögliche HIV-Übertragung wegen eines rupturierten Kondoms (47) oder nach ungeschütztem Sex (19) an. 48 Patienten wurden schließlich behandelt. 31 der 48 führten die Prophylaxe einen Monat lang durch. Serokonversionen wurden nicht beobachtet.
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